Zum 60er: 3 Top-Filme von Julianne Moore

Rote Haare, blasse Haut, starke Gesichtszüge: Schauspielerin Julianne Moores kühle Aura und Unnahbarkeit sind zwei wichtige Aspekte ihrer großartigen Filmrollen, die ihr bereits mehrere Oscar-Nominierungen, einen Academy Award als beste Hauptdarstellerin in "Still Alice - Mein Leben ohne gestern“ und einen Golden Globe derselben Kategorie beschert haben.

Die US-amerikanisch-britische Schauspielerin, Synchronsprecherin und Kinderbuchautorin Julianne Moore nahm nach Abschluss ihres Kunststudiums in New York Schauspielunterricht und war am Anfang ihrer Karriere in Off-Broadway-Stücken, in der Serie "As the World Turns" und in diversen Fernsehfilmen zu sehen. Ihr Durchbruch gelang ihr Mitte der 90er Jahre mit dem Film "Boogie Nights" als drogensüchtige Pornodarstellerin Amber Waves. der ihr eine Oscar- und eine Golden-Globe-Nominierung brachte. In den Folgejahren machte sie mit zahlreichen anderen Filmen wie beispielsweise "The Big Lebowski" (1998) oder "Das Ende einer Affäre" (2000) von sich reden.

Aus Anlass zu ihrem 60. Geburtstag am 3. Dezember stellen wir drei ihrer bekanntesten Filme vor.

1. "Boogie Nights" (1997)

In dem Film von Paul Thomas Anderson leistet Julianne Moore phänomenale Arbeit. Als drogensüchtige Pornodarstellerin Amber Waves kümmert sie sich mütterlich um Dirk Diggler (Mark Wahlberg), der am Anfang seiner Pornokarriere steht, doch schnell zur Nummer eins avanciert. Eine herausragende Leistung, für welche Moore mit ihrer ersten Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin belohnt wurde.

2. "Still Alice - Mein Leben ohne Gestern" (2014)

Zuerst entfallen Linguistikprofessorin Alice (Julianne Moore) einzelne Wörter und Namen, dann verliert sie beim Joggen die Orientierung. Die schockierende Diagnose: Die 50-Jährige leidet an einer seltenen Form von Alzheimer. Ihre Darstellung ist trotz der Schwere der Krankheit unerwartet subtil. Julianne Moore erhielt für ihre großartige Leistung in diesem bewegenden Drama den Oscar als beste Hauptdarstellerin.

3. "Das Ende einer Affäre" (1999)

Julianne Moore in "Das Ende einer Affäre"

Für ihre Rolle in Neil Jordans Melodrama "Das Ende einer Affäre", in dem sie eine Frau zwischen zwei Männern (Ralph Fiennes, Stephen Rea) spielt, erhielt Julianne Moore ihre erste Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin. Moore ist die perfekte Verkörperung des alten katholischen Dilemmas "Hure oder Heilige".

Autor: Izabela Lovric , 20.10.2020